OHRKORREKTUR

Über den Eingriff

Mit dieser Operation lässt sich der Ohrknorpel neu formen und das Ohr möglichst symmetrisch anlegen. Der Hautschnitt wird an der Rückseite der Ohrmuschel gelegt. Nach Formung des Ohrknorpels und Fixierung mit Nähten wird die Hautwunde mit einer Naht verschlossen. Die fixierenden Nähte bleiben für immer in der Haut.

Die Ohrkorrektur wird in folgenden Fällen durchgeführt:
•    Fehlbildungen der Ohrmuschel:
•    abstehende Ohren
•    Asymmetrie
•    Fehlbildung oder Fehlen der Ohrmuscheln
•    eingerollte Ohren
•    Fehlbildungen des Ohrläppchens
•    Ohrmuschelfehlbildung

Die Ohrkorrektur wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Nach dem Eingriff kann der Patient die Klinik verlassen. In den nächsten 8 Wochen wird für die Nacht ein elastisches Stützband auf die Ohren getragen, damit die Ohrmuscheln gegen ein eventuelles Einknicken geschützt sind. Nach 10-12 Tagen werden die Fäden gezogen. 
Zuhause können Schmerzmittel eingenommen werden. Nach dem Eingriff sind die Ohrmuscheln angeschwollen und errötet. Der Verband wird nach ca. 7 Tagen abgenommen.

 

Mögliche Komplikationen

•    Narben – Jeder chirurgische Eingriff ist mit einer Narbenentstehung verbunden. Übermäßige Narben können auf der Haut und im tiefer liegenden Gewebe entstehen. Die Narbenfarbe kann sich von der Farbe der umgebenden Haut unterscheiden. Es kann eine zusätzliche Operation notwendig sein, um die Narben zu korrigieren
•    Blutung und Entstehung von Hämatomen – Bei der Mehrheit der Blutungen ist die chirurgische Intervention nicht erforderlich. Entzündungszustände – kommen sehr selten vor. Die Infektionen werden mit Antibiotika behandelt. Manchmal kann ein dünner Knorpel durch die Naht bei unbeabsichtigtem Ohrausklappen beschädigt werden, was das Abspringen des operierten Teils verursachen kann.
•    Asymmetrie – Eine gewisse Gesichtsasymmetrie kommt bei der Mehrheit der Patienten vor. Die Unterschiede in dem Ohrenaussehen, der Form und Symmetrie können auch nach der Operation auftreten. Die zusätzliche Operation kann zur Verbesserung der Symmetrie notwendig sein.
•    Empfindungsstörung – Gewisse Empfindungsstörungen nach der Ohrenoperation in Form von Abschwächung oder Verlust der Empfindung gehören zu den häufigen Komplikationen gleich nach dem Eingriff. Nach einigen Monaten gewinnen die meisten Patienten ihr Empfinden zurück. Die Sinnstörungen können aber lebenslang bleiben, obwohl es sehr selten vorkommt.
•    Ohrenverletzungen –Ohrenverletzungen nach der Operation der abstehenden Ohrmuscheln können die Resultate des Eingriffs zunichtemachen.
Die Ohren müssen während des Heilungsprozesses unbedingt geschützt werden.

Wissenswertes

Dauer: 60-80 Min.
Kontraindikationen: Gerinnungsstörung, nichtbehandelter Bluthochdruck, nichtbehandelte Diabetes, Hautinfektionen, 
Benötigte Untersuchungsergebnisse: Blutbild, Blutgerinnung, CRP-Untersuchung, PCR Rachenabstrich.
Aufenthalt in der Klinik: ---
Verbandswechsel: ärztliche Anweisungen beachten
Fäden Entfernen: nach 10-12 Tagen
Rekonvaleszenz: 2 Wochen
Mannschaftssport: nach 8 Wochen
Art der Betäubung: örtliche Betäubung

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