FETTABSAUGUNG (Liposuktion)

Über den Eingriff

Ohne Zweifel ist heutzutage das Aufrechterhalten einer proportionalen Silhouette sehr schwierig. Eine der Modellierungsmethoden ist die Fettabsaugung, also ein Eingriff, bei dem das überschüssige Fettgewebe von verschiedenen Körperzonen entfernt wird. Die Liposuktion ersetzt keine Diät und dient nicht der Gewichtsreduktion, sie ist vielmehr eine Methode zur Modellierung des Körpers.  
In unserer Klinik wird die Fettabsaugung durch kleine Einschnitte in der Haut (ca. 3-4 mm) durchgeführt, durch welche die Vibrationskanüle eingeführt wird.
Vor dem Eingriff werden die betroffenen Körperzonen mit einer Spezialflüssigkeit unterspritzt, der die Absaugung des Fettgewebes erleichtert und die Gewebeblutung minimiert. 

 Die Menge des abgetragenen Gewebes während eines Eingriffes ist von der Operationsfläche und der Dicke des Gewebes abhängig. Die Menge des abgesaugten Fettgewebes wird nicht mehr als 2-3 Liter betragen. 
 
In der Klinik erhalten Sie die nachoperative Kompressionskleidung, welche die nächsten 8 Wochen getragen werden sollte. Die Heilung ist ein langwieriger Prozess, der durch eine möglichst schnelle Aktivierung des Körpers unterstützt wird- die nachoperativen Flächen schwellen schneller ab und minimiert eventuelle gesundheitliche Komplikationen. 
Im ersten Monat nach dem Eingriff wird von intensivem Sport abgeraten, schon nach drei Wochen können Lymphdrainagen oder Massage der betroffenen Stellen durchgeführt werden. 

 

Mögliche Komplikationen

•    Narben – in der Regel klein und unauffällig
•    vorläufige Hautverfärbungen und Schwellungen – treten immer nach einer Fettabsaugung auf. Die Haut der operierten Region kann heller oder dunkler wirken als die nichtoperierten Zonen- eine solche Hautverfärbung kann über längere Zeit anhalten oder dauerhaft sein.
•    Asymmetrie – nach der Fettabsaugung kann eine gewisse Körperasymmetrie auftreten. Faktoren, wie Hautspannung, Anhäufen des Körperfettes, Muskelspannung, Hervortreten von Knochen unter der Haut können großen Einfluss auf das Operationsergebnis haben.
•    nach der Fettabsaugung können Unebenheiten oder sichtbare Vertiefungen auftreten. Die Haut kann faltig werden. Nach einer gewissen Zeit kann dieser Zustand zurückgehen oder eine erneute Operation erfordern.
•    Thrombosen und Embolien, die als allgemeines Risiko jeder Operation genannt werden. Sehr selten können Gerinnsel in den unteren Extremitäten vorkommen, die einer Behandlung und Heilung bedürfen. Ein Teil der Gerinnsel kann auch in die Lunge gelangen und eine Lungenembolie hervorrufen. Ein erhöhtes Risiko stellen rauchende Patienten dar. Zwecks Vorbeugung werden sie Thrombosestrümpfe tragen und Medikamente gegen Thrombose verabreicht bekommen.

Wissenswertes

Zwei Wochen vor dem geplanten Eingriff sollte kein Aspirin oder Medikamente, die Aspirin beinhalten, Vitamin A und E, Chrom, Omega 3 und 6 Säuren und andere Diät unterstützende Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. In dieser Zeit sollten auch andere Nahrungsmittel aus der Diät ausgenommen werden, vor allem: Knoblauch, Fischtran. Raucher sollten den Nikotinkonsum einstellen oder zumindest stark einschränken. Am Operationstag kommen Sie unbedingt nüchtern. 

Dauer der Operation: 60-120 Min. 
Kontraindikationen: Schwangerschaft, Gerinnungsstörung, nichtbehandelter Bluthochdruck, nichtbehandelte Diabetes, Hautinfektionen, 
Benötigte Untersuchungsergebnisse: Blutbild, Blutgerinnung, Gesamtcholesterinspiegel, Elektrolyte, Elektrokardiogramm (EKG), CRP-Untersuchung, PCR Rachenabstrich.
Aufenthalt in der Klinik: 1-2 Tage
Verbandswechsel: Auf die Haut werden spezielle Pflaster aufgeklebt, die 10-12 Tage beibehalten werden (wasserfest)
Rekonvaleszenz: ca. 1-2 Wochen
Art der Betäubung: Vollnarkose oder örtliche Betäubung bei kleinen Fettabsaugungen (z.B. Doppelkinn)

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